Stad

13. Dezember 2005 / Die Bankerl-Depesche, die Vierte


Im Hintergrund läuft "Last Christmas" von Wham, vor dem unbekannten Verfasser der Depesche liegt ein 45 Minuten langes Bankerl, auf dem er jetzt ganz geruhsam die nächsten Zeilen schreibt , bevor sie in die Depesche-Qualitätssicherung müssen, die Freigabe durch La Commandanta. Erst, wenn von ihr die Meldung kommt "Sehr schön, mein Bildschirmschoner hat sich beim Lesen 4x eingeschaltet. Das ist ein gutes Zeichen.", wird die Despesche verschickt.

Vorgestern war der 3. Advent, was ist seit dem 1. Advent passiert? Hoffentlich nix, sagt der erfahrene Bankerl-Hocker. Und tatsächlich, es war sehr stad.

Ganz im Sinne der Erfinder ging es nämlich im Bankerl-Forum. Und auch die Meldungen an depesche@auf-dem-bankerl.de ließen keine übertrieben Hektik aufkommen, so dass wir am meisten damit zu tun hatten, den Bildschirmschoner immer wieder wegzuklicken (nebenbei: Ist "klicken" nicht ein sehr hässliches Wort?).

Sympathisantin Brigitte war auch schon in Pähl, wo Revolutionärin Rosemarie ein Bankerl-Photo gemacht hat. Dort ist es wirklich so schön, fast so schön wie im Allgäu, wo allerdings mehr Kühe und Kälber sind, was Brigitte aus welchen Gründen auch immer sehr wichtig ist.

Ganz im Sinne der Vorweihnachtszeit freuen wir uns natürlich auf das Fest und müssen mit Ankündigungen leben: La Commandanta hat eine IKEA-Geschichte in Aussicht gestellt, US-Commandante Jeffrey macht es richtig spannend mit den amerikanischen Bankerln, die aus welchen Gründen auch immer offensichtlich Schwierigkeiten auf dem Weg über See haben (fehlt ein Visum?), und Sympathisant Markus ist auch noch nicht weiter gekommen mit dem Frieden und der Liebe unter allen Menschen. Dafür hat der Web-Commandante einen Bankerl-Adventskalender eingerichtet, was ihm sehr gelungen ist, auch wenn La Commandanta natürlich noch etliche Sonderwünsche gehabt hätte, die der Web-Commandante einfach ignoriert hat. Gut so, aus welchen Gründen auch immer.

Wir haben eine neue Revolutionärin: Rena hockt in Hamburg auf einem wunderschönen Bankerl und hat eine Vorliebe für Träumer und liest vor.

Das Thema, dass der Web-Commandante gerne Dinge ignoriert, hatten wir bereits. Es soll nur deshalb noch einmal daran erinnert werden, weil vielleicht Leute, die Bankerl für die Galerie geschickt haben, vergeblich nach ihren Bankerl suchen. Es dauert halt, weils ja nicht pressiert, sagt der Web-Commandante. Außerdem hat er wirklich genug damit zu tun, die Sonderwünsche von La Commandanta zu ignorieren und außerdem ein Glühweintreffen mit Revolutionärin Katrin zu organisieren.

Wir haben einen neuen Revolutionär, wir haben einen dritten Michael: Der ist in Wuppertal daheim, hat irgendwie ein Faible für 5 Minuten und erfüllt ungewöhnliche Wünsche, und zwar kreativ. Das führt zu einer adventlichen Erkenntnis: Rena und Michael - wenn Leute von selbst sich aufs Bankerl setzen (und nicht wie sonst gefangen oder gezwungen wurden), dann sind das irgendwie Spinner, im allerbesten Sinne natürlich. Schön, aus welchen Gründen auch immer.

Weil wir gerade beim Thema sind: Revolutionärin Sibylle glaubt, ein Bankerl-Photo aus Patagonien und aus der Antarktis besorgen zu können. Es wird seine Zeit brauchen, aber wir haben ja auch Zeit, sagt jedenfalls der Web-Commandante.

Wo ist Revolutionärin Silke? Ist sie mit Revolutionär Marvin unterwegs? Von beiden fehlt jedenfalls im Moment jegliche Spur, von beiden weiß man, dass sie Weltenbummler sind.
[Anmerkung vom Web-Commandante: die Silke hat sich schon gemeldet, aber ich hab Ihre Gedanken noch nicht verarbeitet. Sie hat auch ein neues Bild geschickt, aber des hat der Sub-Commandante noch nicht gesehen...]

Sympathisant Otmar hat uns einen Bericht geschickt: "Hab auch schöne Bankerlfotos gemacht, aber mei Frau hat die Oberaufsicht über den PC und derzeit koa Zeit mir die Fotos von den nicht veröffentlichbaren Fotos zu trennen. Wir waren in der ersten Novemberwoche im Salzkammergut und es war nur gut, und eine Wetter, und eine Luft, und...einfach schee. Warst schon einmal am 3.November in der Früh um 7.15 Uhr im Wolfgangsee?? Ich kann dir nur sagen - überlebt (wie der Messner Reini sagen würde) war aber gar nicht so schlimm."

Ein Außerirdischer hat seinen Anflug auf ein Bankerl gemeldet. Sympathisant Stephan (endlich einer mit "ph") befindet sich gerade im Delta-Quadranten und hat nur noch ein paar Wurmlöcher vor sich. Hoffentlich holt er sich keinen Wurm, denn wenn sich ein solcher ausbreitet, könnte das den sportlichen Einsatz von Sympathisant Timo doch empfindlich stören, aus welchen Gründen auch immer.

Stolzer Onkel: Revolutionärin Katharina läuft irre gut Rollschuh. Und ganz langsam laufen kann sie auch, so wie es sich für die Bankerl-Revolution gehört.

Brave Revolutionäre: Obwohl sie Meister des Wortes sind, schweigen die Revolutionäre Jürgen, Michael, Werner, Marco und Hugo. Sie machen Pause, aus welchen Gründen auch immer.

Sympathisant Volker ist kein Lutscher und wartet auf die Neuseeländer Wurst. Seltsam, aber nicht ganz so wie bei Sympathisantin Stephanie, die eine Licht-Energie sucht. Und das im Winter.


Dazu wurde uns auch ein Gedicht zugespielt, offensichtlich von einem Mann:

Glühwein, Pfefferkuchen, rote Winternasen,
warm wirds einem - sieht man fesche Hasen,
die eingepackt in Anorak und wollne Mützen,
warm gestiefelt durch die Strassen flitzen,
die nach der Jagd auf Geschenke schön
dann auf einen Cappucchino gehn,
und trotz freudeheller Augen
nicht an den Christmann glauben
denn zu Hause warten
ihre Zwergenmänner aus dem Garten
unsereins aber müsstens sehn,
wenn wir muskelschwanger dann zum Fitness gehn,
eine Pracht für alle (Zensur) Frauenaugen,
so tun doch wir Manner von uns glauben,
Und so leben wir von Wünschen und (Zensur),
tun uns derzeit nur für Weihnacht rüsten,
und wie gerne träumen wir vom Weihnachtsmann,
der mit (Zensur) die Mädchen so erfreuen kann.

Eine Frage bleibt: Könnte der Mann, dessen Name nicht genannt werden darf, sich daran erfreuen. Jedenfalls sitzt er immer noch nicht auf dem Bankerl. Und wenn er es täte, würde er vielleicht die Depesche abbestellen wollen. Er könnte es genau so wie alle anderen: Einfach eine eMail an depesche@auf-dem-bankerl.de schicken mit dem Betreff "Ich mag keine Depesche mehr".

Ansonsten: Möge immer ein Bankerl gut zu Euch sein!

 
     
     
     
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