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Home > Gedanken auf dem Bankerl Bernd erkennt den Bankerl-Gedanken
 
19.02.2006  Revolutionär Bernd sinniert nach seinem Urlaub:

Saludos revoluciónares del banco,

frisch zurück aus dem Urlaub muss ich euch gleich eine Geschichte erzählen:

Zwei Wochen Costa Rica - klar, dass man in der kurzen Zeit nicht alles von dem Land sehen kann, aber natürlich gilt es trotzdem, so viele Eindrücke wie möglich mit zu nehmen. Also wird aus Gründen der Mobilität ein Motorrad ausgeliehen und ein straffer Tourenplan aufgestellt. 16 Tage a 200 km. Da bekommt man doch einiges zu sehen und hat trotzdem noch Zeit für diverse Einlagen (Strände, Städte, ....).

Am vierten Tag meiner Tour und nach gerade mal 400 Kilometern (die Straßen in diesem Land verdienen diese Bezeichnung nicht!), stand ein Besuch in einem der vielen Nationalparks an. In den Reiseführern wird viel von der einzigartigen Flora und Fauna der Nebelwälder Costa Ricas geschrieben und die wollte ich mir natürlich ganz genau ansehen. Wofür ist man denn schließlich den weiten Weg gekommen? Um den engen Zeitplan einhalten zu können, musste ich den auf knapp drei Stunden angesetzten Rundgang in zwei Stunden schaffen. Also legte ich los - im Eilschritt und mit der Kamera immer im Anschlag, damit ich auch alle meine gefährlichen Begegnungen mit den Tieren des Dschungels belegen kann...

Eine Stunde später war ich nicht nur völlig erschöpft und von oben bis unten durchnässt (aahhh! Deswegen also 'Nebelwald'!), außer viel grünem Gestrüpp hatte ich auch noch kein einziges Tier gesehen. Naja, da war ein toter Tausendfüßler, aber der zählt nicht. Eine Stunde im Dschungel und kein einziges Vieh? Das stank nach Betrug!!! Ich war gerade an meinem moralischen Tiefpunkt angelangt, als ich an einen Platz mit Ausblick und einem Bankerl kam. In unauffälligem Grün (das ist in der Umgebung wirklich unauffällig) und mit einem daran montierten Tisch zum Brotzeit machen. Als Bankerl-Sympathisant setzte ich mich also darauf und begann mit meinem Schicksal zu hadern. Und nach einer Weile...

Ich hatte mal gelesen, dass ein Besuch in Costa Rica etwas von einer LSD-Erfahrung haben soll - alles, was man länger fixiert, beginnt sich zu bewegen. Daran musste ich denken, als ich plötzlich diese Blattschneiderameisen-Autobahn entdeckte. Gleich darauf sah ich jede Menge Schmetterlinge, Insekten und anderes Kleingetier (das dort nicht so wirklich klein ist). Die Mistviecher bewegen sich ganz einfach nicht, wenn man angetrampelt kommt. Erst wenn sie sich sicher fühlen, werden sie aktiv und damit erkennbar. Weiter auf dem Bankerl sitzend sah ich einen Nasenbär, einen Kaiman, ein Faultier (man muss wirklich laaange hin sehen um es zu erkennen) und eine kleine Schlange. Als in dem kleinen Erdloch rechts von mir plötzlich behaarte Spinnenbeine auftauchten, packte mich freilich wieder die Eile. Schließlich musste ich ja noch vor der Dunkelheit mein nächstes Hotel erreichen...

Nach dieser Erfahrung fühle ich mich endlich reif für die Bankerl-Revolution. Öfter mal hinsetzen und schaun, damit man auch das Wesentliche erkennen kann – endlich hab’ ich es begriffen!

Pura vida und viva la revolution!
(aber blos net hudla!)
Bernd

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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