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Home > Gedanken auf dem Bankerl > Geschichten, die IKEA schrieb
 

05.01.2006 La Commandanta Biene über IKEA und Beziehungen:

Meine lieben Mitmenschen, habt ihr jemals daran gedacht, dass es Dinge gibt, die viel mehr sind, als sie zu sein scheinen? IKEA zum Beispiel: hier findet der Kenner günstig relativ hübsche Möbel, besorgt Geschenke für Patenkinder, Tanten und Bekannte und isst zum Spotpreis im Restaurant (Babynahrung gibt’s sogar kostenlos) – ganz zu schweigen von den skandinavischen Snacks nach der Kasse… IKEA – ein Allround-Phänomen.

Doch was bisher schmählich vernachlässigt wurde ist der psychologische Aspekt eines IKEA-Besuchs. Weg mit den Psycho-Tests aus schlechten Frauenzeitschriften und weg mit den Selbsthilfebüchern. Wer wirklich wissen will, woran er mit einem bestimmten Mitmenschen ist, sollte mit ihm ins Möbelhaus fahren.

Denn so wie der Satz „Schatz, findest du nicht auch, dass wir im Wohnzimmer neue Vorhänge brauchen?“ jeden Mann zur Verzweiflung treibt, kann ein „Halt, wir müssen ins Restaurant – ich brauch ne Portion Kötbullar“ einer Frau das Blut in den Adern stocken lassen.

Ganz zu schweigen von der Klärung elementarer Dinge, wie dem Bettwäsche-Geschmack:
Sie: „Wieso magst du keine rote Bettwäsche?
Er: „Ich mag rot einfach nicht!“
Sie: „Aber, ich wollte schon immer rote Bettwäsche haben!“
Er: „Aber das Licht ist doch eh aus!“

Tja, solche Dinge können schnell mal zu einer Beziehungskrise führen und eine (bisher absolut intakte) Beziehung an den Rande der Zerstörung treiben (ich möchte übrigens gar nicht von der sogenannten „Kruschabteilung“ berichten – ich denke hierzu hat jeder eine passende Geschichte parat).

Gerüchten zufolge gibt es dennoch Menschen, die den Weg durch Küchen, Sofas und Kommoden ohne größere Blessuren überstehen – bis hier: Kurz vor der Kasse – die SB Halle. Da kann es durchaus passieren, dass man eine viertelstündige Suche nach Regal 12 keine Ergebnisse bringt. Oder aber Regal 12 ist gefunden, Billy, Robin, Olga oder Björn verstecken sich jedoch mit größter Ausdauer. Jetzt bloß Ruhe bewahren und als Frau auf gar keinen Fall einen Verkäufer fragen, denn die Psyche eines IKEA-geschädigten Mannes ist ohnehin sehr verletzlich… Auch die Worte „Schatz, lass dir Zeit, es ist erst 19:55 Uhr…“ sind nicht unbedingt angebracht…

Die heimtückischste Falle allerdings lauert dann, wenn die Einkäufe bezahlt sind und man sich bereits in Sicherheit wiegt – nämlich dann wenn ein Mann in völliger Selbstsicherheit einen (nur ganz wenig überladenen) Wagen zum Parkplatz schiebt… Ich kann nur jeder Frau raten, an dieser Stelle noch einen Hot Dog essen zu gehen, denn wenn man es vorher nicht geschafft hat zu streiten, passiert es spätestens, wenn der Kofferraum bis unters Dach beladen, die Rücksitze voll gepackt und das Kind (mit den Worten „wir holen den Kleinen dann morgen ab“) in Smaland abgegeben wurde - die Palme (die die Frau unbedingt noch fürs Wohnzimmer haben wollte) allerdings noch auf dem Parkplatz steht…

Jeden weiteren Bericht möchte ich Euch ersparen (schließlich lesen auch Kinder unter 18 mit). Ich kann daher nur jedem empfehlen, sich einmal bei IKEA auf ein Bankerl zu setzen und einfach nur die Ohren zu spitzen…

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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