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Home > Gedanken auf dem Bankerl Silkes Kesselknall für die herbstliche Zeit
 

19.10.2006: Unsere Silke erfreut uns mit einem deftigen Rezept für kälteren Tage:


Kesselknall

Allmählich wird es nun doch herbstlich und damit auch wieder Zeit für etwas „schwerere“ Kost, zum Beispiel den „Kesselknall“ - oder Döppekoche, Knällchen, Puttes, Diegelskuchen, ...

Wahrscheinlich gibt es noch viel mehr Namen für dieses typisch rheinische Gericht, so viele, wie es Abwandlungen des Rezeptes gibt. Eines jedoch gehört auf jeden Fall dazu: Kiloweise geriebene Kartoffeln – und darin liegt auch die Hauptarbeit bei der Zubereitung. Hinzu kommen mehrere gehackte Zwiebeln, Speck, evtl. auch klein geschnippelte Mett- oder Bratwürstchen und Salz. Manche geben auch Rosinen oder Trockenobst hinzu, aber das ist Geschmackssache ... Jedenfalls wird das Ganze dann in einem großen Topf zu einer Art Kuchen gebacken, welcher dann perfekt gelungen ist, wenn er außen knusprig braun und innen noch weich und saftig ist.

Die typische Jahreszeit für den „Kesselknall“ ist die Zeit rund um St. Martin. Früher war das Gericht zumeist in ärmeren Familien verbreitet und auch bekannt unter dem Namen „(Martins-) Gans der armen Leute“. Auch heute ist er noch in vielen Familien verbreitet und ist ein hervorragendes Abendessen in einer größeren, geselligen Runde nach einem grauen, kalten, verregneten Herbsttag. Die Schwere des Essens wärmt bestens auf und schreit geradezu nach dem Obstler danach...

Ach ja – der Name „Kesselknall“ stammt übrigens vom Geräusch beim Stürzen des Topfes.


Hier das Rezept (für 10-12 Personen):

9 kg geriebene Kartoffeln
5-6 Eier
4 große, gewürfelte Zwiebeln
3 Pfund geräucherten Speck (in Scheiben)
4 Mettwürstchen (in Scheiben)
1 Pfund Bratwurst, in kleine Kugeln gedrückt
ggf. 100-200 g Rosinen
Pfeffer, Salz, Muskatnuss, Öl

Kartoffeln und Zwiebeln reiben, die Masse in großer Schüssel mit Eiern verrühren und mit Gewürzen abschmecken, nach Wunsch Rosinen hinzugeben.

Bräter mit Öl auspinseln, so dass der Boden gut bedeckt ist.

Einige Speckscheiben auf Boden und Wandung legen und lagenweise Kartoffelmasse einfüllen, dabei jede Schicht mit Speck, Mett- und Bratwurst belegen; Letzte Lage mit Öl bestreichen.
Den Bräter offen im Ofen 1 h lang bei 200 Grad, anschließend weitere 1,5-2 h bei 180 Grad backen. Falls die Kruste zu dunkel wird, mit Alufolie abdecken.

Dazu schmeckt Bier und zu guter Letzt empfiehlt sich ein Obstler.

So, nu kann er kommen, der Herbst ;-)

Guten Appetit!
Silke

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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