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Home > Gedanken auf dem Bankerl > Nachmittagsfernsehen
 

27.11.2005 La Commandanta Biene sinniert erkältet auf ihrer Couch:

Heute muss ich euch etwas erzählen. So wie viele, hat auch mich vor einiger Zeit eine kurze, dafür heftige Erkältung erwischt. Wie das so ist, bin auch ich, mit Fieberthermometer, Erkältungstee und Wadenwickeln bewaffnet, auf meiner Couch dahin vegetiert. Doch ich muss zugeben, auch wenn man sich regelmäßig neuen Tee kocht, sich ausgiebig selbst bemitleidet und ständig Fieber misst wird einem spätestens am Tag 2 des Fiaskos langweilig und man greift zur Wunderwaffe TV.

Ein böser Fehler, wirklich böse! Ganz ehrlich, wer in letzter Zeit einmal Zuhause war, weiß, dass es einem psychisch extrem mitnimmt, wenn man um 14:00 Uhr damit konfrontiert wird, dass eine Nachbarin sich darüber beschwert, dass man sein Kind schlägt, bis dann am Ende raus kommt, dass man doch nur selbst ein bemitleidenswerter Mensch ist, der zwar keiner Fliege was zuleide tun kann, aber dafür tiefe seelische Abgründe in der eigenen Kindheit ertragen musste...
Na gut, nachdem ich ein paar Mitleidstränchen für diesen Mann vergossen hatte (ok ich gebe zu, meine Kopfschmerzen hatten innerhalb der Fernsehstunde auch zugenommen), versuchte ich ein anderes Programm und damit eine Gerichtssendung.

Wow, ein Kindsmörder... Das hört sich doch spnnend an - also schnell noch mal die Nase geputzt und dann los - allerdings muss ich zugeben, dass ich bereits nach kürzester Zeit doch ein wenig verwirrt war. Zwar ließ mir der Gedanke keine Ruhe, wer denn nun der Mörder war, aber langsam blickte ich im Wirrwarr der Zeugen nicht mehr richtig durch. Um ehrlich zu sein, weiß ich bis heute nicht genau, was nun passiert ist (vielleicht bin ich zwischendurch kurz eingenickt...). Aber ich glaube, dass die Tante der Schwester, deren Bruder der Schwager der Eltern war, die wiederum die Paten der Nichte, deren Bein bei einem Unfall verletzt wurde, sind am Ende den Freund der Bekannten des Bruders umgebracht hat...

Wie auch immer - ich kann euch sagen, dass ich heilfroh war, nach 3 Tagen Krankheit morgens wieder auf dem S-Bahn-Bankerl zu sitzen, dass mich in die Arbeit gebracht hat. In diesem Sinne: bleibt alle gesund!!

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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