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Home > Gedanken auf dem Bankerl > Reiten ist gar nicht so leicht
 

05.01.2006 La Commandanta Biene über Ihre Premiere als stolze Reiterin:

Dienstag abend, 18:30 Uhr. Ich bin wohlbehalten und voller Vorfreude im Stall angekommen, habe gechaut, welches Pferd ich reite und stehe nun stolz vor der Box eines wunderschönen Vierbeiners. Und ich habe einen Traum – nämlich den, dass ich irgendwann reiten kann (also ich meine nicht so einfach drauf sitzen und gut aussehen. Nein so richtig mit gebogenem und gestellten Pferd, richtigen Gewichts- und Schenkelhilfen und allem was sonst noch dazu gehört). Die Vorraussetzungen hab ich – Gewicht ist vorhanden und Schenkel hab ich auch – also, dann mal ran an das Pferd.

Mittlerweile ist es 18:53 und ich versuche krampfhaft den Sattel auf das Tier zu hieven… Sind ja sakrisch schwer diese Dinger. Und dann ist dieses Pferdchen auch noch gute 10 cm größer als ich… Also mal ehrlich, das stand in keinem Buch, dass man neben einem festen Willen und Ausdauer auch noch einen hochgewachsenen Körperbau benötigt… Aber gut, Reiten ist Sport und ich bin bereit für die Herausforderung. Gesagt, getan und auf die Suche nach einem geeigneten Bankerl gemacht, das mir den Aufstieg erleichtern könnte – dummerweise hab ich keins gefunden, aber mit dem Biertragerl geht’s auch ganz gut (ich gebe zu, es ist ein wenig schwierig, da das Pferd die umgedrehte Bierkiste eher kritisch beäugt, aber nach ein paar Minuten ist der Sattel drauf und ich bin stolz wie Oskar).

Jetzt ist der große Moment gekommen – jaaaa, ich bin der König der Welt!!!! Äääähm, tja also jetzt kommt mir ein anderes Pferd entgegen – aber wer zum Teufel hat denn nun Vorfahrt?? Ich, eindeutig – oder vielleicht doch der andere…?! Ach Mist, gerade wusste ichs doch noch.

Da ich definitiv keine Ahnung habe und außerdem noch die Neue bin, geh ich vorsichtshalber aus dem Weg. Ein blöder Fehler wie mir schnell klar wird, denn offensichtlich hätte ich doch da bleiben dürfen wo ich war, wie mir ein resigniertes, aber trotzdem gut hörbares Schnauben des „gegnerischen Reiters“ signalisiert. Aber was solls, immerhin habe ich große Ziele und da muss man auch mal Niederlagen einstecken.

Nach ca. einer halben Stunde (alle anderen traben schon und ich versuche immer noch, mein Pferd dazu zu kriegen da hin zu laufen wo ich hin will) entschließe ich mich, die Richtung zu wechseln… Also, Gewicht auf die richtige Seite gepackt, Schenkel so gelegt wie sie sein sollen …. Und einfach geradeaus weiter geritten… Mist! Irgendwas hab ich wohl falsch gemacht, also gleich nochmal… Naja, so geht das dann eine Weile (und diverse wütende Schnauber anderer Mitreiter in meine Richtung) und dann ists auch schon wieder vorbei.

Ich sehe ein, dass Reiten wohl doch nicht so einfach ist, wie es aussieht und dass ich noch viel lernen muss! Aber die Leute hier sind ein echt netter Haufen und deshalb habe ich beschlossen, einfach wiederzukommen. Aber bis dahin setz ich mich erstmal auf ein Bankerl und ruh mich aus!

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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