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Home > Gedanken auf dem Bankerl > Streckensperrung
 

04.05.2007 Revolutionärin Katrin macht sich ein paar sehr ernste Gedanken:

Heut hab ich mich wieder einmal tierisch drüber aufgeregt dass die S-Bahn (die ich sehr selten benutze) Verspätung hatte bzw. die Strecke zwischen Markt Schwaben und Erding gesperrt war, und ich in Markt Schwaben erst mal ewig auf einen Ersatzbus warten musste. Nach zwei endlos langen Stunden war ich dann endlich zu Hause. Zudem war ich genervt weil auch noch eine Verabredung geplatzt ist, auf die ich mich sehr gefreut hatte und ich eigentlich zu der Zeit – wenn es mit der Verabredung geklappt hätte – erst gar nicht in der S-Bahn gesessen hätte. Also alles in allem war ich ziemlich entnervt und hab fröhlich über die Bahn, die „Schuldigen“ an der Streckensperre, und auf Gott und die Welt geschimpft.

Später dann, als ich mich wieder beruhigt hatte, hab ich mich vor mein Notebook gesetzt, in der Hoffnung etwas darüber herauszufinden was nun letztendlich Schuld an meinem persönlichen Donnerstag-Nachmittag-Desaster trug…

Die Erklärung dafür habe ich schnell gefunden, und diese hat mich dann auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. In dem Moment als ich den Zeitungsartikel online gelesen hatte, war jeder Ärger über diese zwei vermeintlich vergeudeten Stunden verflogen. Ein Auto war an einem unbeschränkten Bahnübergang von der S-Bahn erfasst worden. Die beiden Insassen, eine Mutter und Ihre Tochter, kamen ums Leben.

In diesem Moment wurde mir mal wieder klar, wie klein doch oft das eigene Leid ist, das man manchmal meint ertragen zu müssen. Die Welt erscheint einem oft so unsagbar schlecht und gegen einen gerichtet. Und oft nur wegen ganz kleinen Kleinigkeiten, die einem in dem Moment ganz groß und unerträglich erscheinen. Eigentlich sollte man vielem mit viel mehr Gelassenheit gegenüber stehen.

Klar, man kann auch nicht immer über das Leid anderer nachdenken und an die ganzen schlimmen Dinge die auf dieser Welt passieren. Nichtsdestotrotz war mein vermeintliches Desaster ein Nichts im Vergleich dazu. Wenn mir das nächste Mal wieder etwas Derartiges passiert, kann ich hoffentlich erst mal gelassener bleiben…


 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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