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Home > Gedanken auf dem Bankerl > Das Wiesn-Dirndl
 

08.09.2006 La Commandanta Biene und Revolutionärin Katrin haben sich wieder zusammen gefunden um über die fundamentale Dinge des Lebens zu reden:
(Biene ist schwarz, Katrin ist blau)


Heute habe ich Radio gehört – dort wurde das „Wiesn-Dirndl“ des Jahres 2006 gewählt. Die Gewinnerin hatte ein hübsches Gesicht (das konnte man im Internet sehn), eine gute Figur (ebenfalls Internet) und – was ja viel wichtiger als der Rest ist – eine enorme Oberweite. Tja, so ist das im Herbst in Bayern. Die Mädels ziehen plötzlich Trachtenmode an, der Bierkonsum steigt rapide an und die Herren der Schöpfung verändern sich massiv.

Es wirklich komisch. Unsere sonst so zurückhaltenden bayerischen Männlein samt Besuchern aus allen Herren Ländern mutieren in ein paar wenigen Wochen im Jahr zu richtigen Casanovas. Kaum dass die großen Zelte in denen das Bier in Strömen fließt stehen, und zum hundertsten Mal „Hölle, Hölle“ gegrölt wird, laufen sie zur Höchstform auf. Die einen starren und fallen den feschen Dirndl’n in den Ausschnitt, es werden großzügig „Busserln“ und nur noch schwer verständliche Komplimente verteilt – und alle, ja alle unsere Jungs fühlen sich wie Adonis!

Ich kann da aus eigener Erfahrung sprechen. Letztes Jahr auf der Wiesn zum Beispiel. Frau hat sich aufgehübscht, schick frisiert und ins Dirndl geschnürt und freut sich auf einen netten Wiesnabend. Alles läuft wunderbar, zusammen mit ein paar Mädels finde ich auch einen Tisch (das ist das schöne daran, wenn nur Frauen unterwegs sind – man findet immer ein Plätzchen), die erste Maß steht auf dem Tisch und dann geht’s los. Die Herren an unserem Tisch fangen an, sich gegenseitig in die Rippen zu stoßen, verschmitzte Blicke auszutauschen und zu flüstern „Schaug ihra doch a amoi ins Gsicht und ned blos immer auf’n Busen“. Als ob Frau genau darauf gewartet hätte! Und zu allem Überfluss glauben sie auch noch dass wir Mädels das toll finden!

Doch Frau ist ja flexibel und da ein ganzer Abend im Bierzelt ohnehin langweilig wird, traut man sich auch mal nach draußen, wo das Riesenrad und gebrannte Mandeln locken. Doch nichts da, denn just in dem Moment, in dem das – ziemlich überfüllte – Riesenrad ganz oben stehen bleibt und man den herrlichen Blick über München bewundern möchte, lallt einem der Herr von gegenüber zu „mei, du hascht sooo schöne Augn, da verblasst der ganze Rescht…“

Na ja, nach so einem weiteren Schock ;) bleibt doch eigentlich nur noch eines: Sich auch endlich auf einem Bierbankerl eine Maß schnappen, schnell den eigenen Alkoholpegel aufzupeppen und das ganze irgendwie lustig zu finden….

Und die Moral von der Geschicht: es braucht ein Bankerl - weiter nichts! :-)

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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